Jeewi Lee

Jeewi Lee (* 1987, Seoul) is a German-Korean artist. She studied painting at the Berlin University of the Arts and at Hunter College in New York, and in addition to her Meisterschüler degree in Fine Art she also holds a Master’s degree in Art in Context (UdK). She lives in Berlin and Seoul.

Through site-specific installations, videos, and paintings, Lee explores themes of memory, time, and decay. At the centre of her practice is the concept of the “trace,” representing past, presence, and absence. Although abstract, traces carry narrative elements and function as residues of past lives. Lee conducts intensive material research—often in collaboration—transforming and combining materials to enable poetic investigations.

She has received numerous awards, including the Villa Romana Prize, the junger westen Art Prize, and the GASAG Art Prize. She has also received fellowships from the Villa Romana in Florence, CAA Berlin, and the Stiftung Kunstfonds, as well as artist residencies at Villa Aurora in Los Angeles, the Josef & Anni Albers Foundation in Senegal, and the Al Ma’mal Foundation in Jerusalem.

She participated in the Festival of Future Nows at the Neue Nationalgalerie Berlin and at Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, and was invited to the Biennial in Riga. Solo exhibitions have been presented by institutions including Kunstverein Hamburg, Kunsthalle Wilhelmshaven, Städtische Galerie Ostfildern, Berlinische Galerie – Museum of Modern Art (2026), and Deutsches Architektur Zentrum.

Her work has also been shown at the Busan Biennale, Urbane Künste Ruhr, Kunstmuseum Stuttgart, Kunstmuseum Wolfsburg, Martin-Gropius-Bau in Berlin, KINDL – Centre for Contemporary Art in Berlin, Kunsthaus Wien, and Kunsthalle Recklinghausen. A large outdoor sculpture will soon be permanently installed in front of a new faculty building at Heidelberg University.


Jeewi Lee (* 1987, Seoul) ist eine deutsch-koreanische Künstlerin. Sie studierte Malerei an der Universität der Künste Berlin sowie am Hunter College in New York und hat neben ihrem Meisterschülerabschluss in Bildender Kunst auch einen Master in Art in Context (UdK) erworben. Sie lebt in Berlin und Seoul.

In ortsspezifischen Installationen, Videos und Malereien setzt sie sich mit Erinnerung, Zeit und Verfall auseinander. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die „Spur“, die Vergangenheit, Präsenz und Abwesenheit repräsentiert. Spuren tragen, obwohl abstrakt, erzählerische Elemente in sich und fungieren als Rückstände vergangener Leben. Lee betreibt – oft in Kooperationen – eine intensive Materialforschung, in deren Verlauf sie Materialien transformiert und miteinander kombiniert, um poetische Untersuchungen zu ermöglichen.

Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter den Villa-Romana-Preis, den Kunstpreis junger westen und den GASAG-Kunstpreis. Darüber hinaus erhielt sie Stipendien von der Villa Romana in Florenz, der CAA Berlin und der Stiftung Kunstfonds sowie Künstlerresidenzen in der Villa Aurora in Los Angeles, bei der Josef & Anni Albers Foundation im Senegal und der Al Ma’mal Foundation in Jerusalem.

Sie nahm in Berlin am Festival of Future Nows in der Neuen Nationalgalerie sowie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – teil. In Riga war sie zur Biennale eingeladen. Einzelausstellungen zeigten unter anderem der Kunstverein in Hamburg, die Kunsthalle Wilhelmshaven, die Städtische Galerie Ostfildern, die Berlinische Galerie – Museum für Moderne Kunst (2026) sowie das Deutsche Architektur Zentrum.

Ihre Werke wurden unter anderem bei der Busan Biennale, bei Urbane Künste Ruhr, im Kunstmuseum Stuttgart, im Kunstmuseum Wolfsburg, im Martin-Gropius-Bau in Berlin, im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin, im Kunsthaus Wien sowie in der Kunsthalle Recklinghausen gezeigt. Eine große Außenskulptur wird demnächst dauerhaft vor einem neuen Fakultätsgebäude der Universität Heidelberg aufgestellt.