Jeewi Lee

Jeewi Lee works with traces of everyday life which we do not perceive or which are invisible to the eye. Only through an artistic intervention they become visible and turn into a motif. Jeewi Lee uses these traces as pictorial elements and preserves them. Their visibility – or invisibility – comes to the fore and questions visual perception. The traces appear in an abstract and minimal form, but contain strong narrative elements which capture artistic interactions, but also time and therefore past and history. Jeewi Lee visualizes the unnoticed and the seemingly non-existing. This relates to everyday life but also to social processes which in turn are linked to the artist's biography.

Jeewi Lee arbeitet mit Alltagsspuren, die nicht wahrgenommen werden oder für das Auge unsichtbar sind, und erst durch eine künstlerische Einwirkung in Erscheinung treten und zum Motiv werden. Jeewi Lee nutzt diese Spuren als malerische Elemente und konserviert sie. Deren Sichtbarkeit - beziehungsweise Unsichtbarkeit - tritt in den Vordergrund und stellt die visuelle Wahrnehmung in Frage. Die Spuren zeigen sich in abstrakter minimalistischer Form, besitzen aber starke erzählerische Momente, die künstlerische Interaktionen festhalten, aber auch Zeit und somit Vergangenheit und Geschichte. Jeewi Lee macht sichtbar, was unbeachtet bleibt und nicht zu existieren scheint. Dies bezieht sich auf den Alltag, aber auch auf gesellschaftliche Prozesse, die wiederum mit der Biografie der Künstlerin in Verbindung stehen.